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Nokia-Mitarbeitermagazin "mittenDrin"

13. Dezember 2001

Ein Jahr Biffy bedeutet ein Jahr großer und kleiner Erfolge
Ein Jahr Biffy bedeutet ein Jahr großer und kleiner Erfolge

In der mittenDrin-Ausgabe 7/00 haben wir zum ersten Mal "Big Friends for Youngsters", kurz Biffy, vorgestellt. Seitdem sind viele schöne Geschichten geschrieben worden, die ihre Wurzeln in eben jenem Patenschaftsprogramm, das Nokia in Kooperation mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) ins Leben gerufen hat, haben. Grund genug, weitere große und kleine Erfolge vorzustellen. Ein Jahr Biffy ist ins Land gegangen.

In sechs Städten ist Biffy mittlerweile vertreten: in der Hansestadt Wismar, in Wolfenbüttel und Leipzig, in Berlin und Falkensee und natürlich auch in Bochum. So vielfältig und unterschiedlich die Regionen sind, die Idee ist immer dieselbe: Jeweils einen Erwachsenen und einen Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren zusammenzubringen, die dann drei bis viermal im Monat gemeinsam einen Nachmittag oder einen Tag erleben.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. 50 Patenschaften gibt es am Ende eines Jahres "Big Friends for Youngsters" oder eben kurz Biffy genannt. 40 weitere potentielle Youngsters warten darauf, einen Big Friend zu finden. Weit größer ist natürlich die Zahl derjenigen, die sich für das Programm interessieren. Aber nicht jeder kann ein Youngster oder Pate werden. Besonders die Auswahl des Paten erfordert Sorgfalt, um sicher zu stellen, daß die Paare wirklich zueinander passen.

In Wismar gibt es schon zehn Paten-Paare, die sich seit einigen Monaten regelmäßig treffen. So zum Beispiel der achtjährige André, der seit fünf Jahren im Kinderheim lebt und mit Andrea, einer 19jährigen Studentin einen Big Friend gefunden hat. Für Andrea ist das Engagement als Patin ganz selbstverständlich. Sie ist in einer großen Familie aufgewachsen und hilft André mit seinen großen und kleinen Sorgen zurecht zu kommen. Auf die Frage, ob er denn selber auch mal ein Big Friend werden will, hat André schon eine Antwort parat: "Erst werde ich Fußballprofi. Wenn ich dann 40 bin und nicht mehr spielen kann, dann werde ich Pate."

Dass der Weg zum Fußballprofi kürzer sein kann, als allgemein angenommen, beweist Biffy in Wolfenbüttel. Hier gab es im Oktober ein Trainingscamp mit den Kickern des VfL Wolfsburg und der Eintracht aus Braunschweig. Unter der fachlichen Anleitung des Wolfsburgers Jürgen Rische und des Braunschweigers Uwe Zimmermann sowie den bewundernden Blicken ihrer Eltern, Paten und potentiellen Paten, konnten die Youngsters ihr fußballerisches Talent unter Beweis stellen. Wolfenbüttel ist die erste Stadt, in der auf Grund der großen Nachfrage die Unterlagen und Informationsbroschüren von Biffy in Türkisch übersetzt werden. Murad, ein 15jähriger türkischer Junge trifft sich regelmäßig mit Heike. Die Geschäftsfrau hat sich für Biffy entschieden, weil sie so "ein Teil von dem Glück, das ich selbst gehabt habe" zurückgeben kann. Und auch für Murad ist es ganz einfach, warum er bei Biffy dabei ist: "Ich wollte einen Big Friend, weil meine Eltern mir nicht alle Fragen beantworten können." Ein kleines Problem nimmt allerdings in letzter Zeit zu. Murads jüngerer Bruder ist so begeistert von Biffy, daß er stets bei den Treffen mit Heike dabei sein will. Klar: Die Kollegen vor Ort in Wolfenbüttel sind schon auf der Suche nach einem geeigneten Paten.

Natürlich ist Biffy auch am Nokia Standort Bochum vertreten. So trifft sich bereits Arndt Kaufmann, Help Desk Manager bei Nokia Networks, regelmäßig mit dem zwölfjährigen Steven Müller aus Bochum. Zwei weitere Kollegen - Stefan Stratemeyer, Material Planner von NMP, und Enrico Stenzel, Einkäfer für STP im Bereich Sourcing und Producement, - warten darauf, ihren Youngster zu treffen.

Einen ganz anderen Ansatz hat Leipzig gewählt, wenn es darum geht, "Big Friends for Youngsters" in der Region und darüber hinaus bekannt zu machen. Seit Beginn des Wintersemesters 2001/2002 ist Biffy Thema eines eigenen Seminars an der Universität Leipzig geworden. Während eines gesamten Semesters werden sich nun Studenten und Studentinnen mit dem Patenschaftsprogramm beschäftigen.

Wer in Berlin in diesen Tagen U-Bahn fährt, der mag auf eines der vielen Biffy-Plakate stoßen, die an U-Bahn-Stationen hängen. Innerhalb von zwei Wochen gab es hier über 40 Interessenten. Insgesamt gibt es in Berlin und dem nahegelegenen Falkensee bereits mehr als zehn Patenschaften.

Verantwortung für sich und andere übernehmen - zwölf Monate Biffy haben zumindest gezeigt, daß ein Claim gelebt wird: Nokia Connecting People.

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